Leider wird in Deutschland das Geld nicht der Uni zugute kommen,
sondern zur Finanzierung schwachsinniger Projekte, z.B. Laptops für
alle Schüler, herangezogen.
Schade.
Sagt der Rektor der Uni Stuttgart auch. Ich halte das für
Schwachsinn. Meiner persönlichen Einschätzung nach sind es 70-80%,
die sich das nicht leisten könnten.
Komisch, komisch. Ich kenne viele Studenten, die ca. €80/Monat
einsparen könnten um die Studiengebühren zu finanzieren. Aber wie
gesagt. Hier helfen nur solide Zahlen weiter - keine Mutmassungen.
Ich halte es für Unfug, in einer Uni den Studenten zum Kunden zu
machen. Was soll denn das für ein Verhältnis zwischen Lehrenden und
Lernenden sein? Ich fände ein lockeres, respektvolles Verhältnis
ideal. Das schließt natürlich aus, dass man sich dummes Geschwätz im
Institutssekretariat anhören muss, wenn man mal einen Schein abholen
will. Aber auch so sind viele wissenschaftliche Mitarbeiter an
unserem Institut recht umgänglich.
Locker und respektvoll schliesst sich auch nicht aus mit einem
gegenseitigen Leistungsanspruch. (sorry: für einmal USA - aber auch
nur ein einziges mal: Mal in Amiland an einer Uni gewesen? Da trifft
sich locker/respektvoll durchaus mit Anspruchsdenken)
Wer zahlen muss, kann ein Studium nicht im Schnellwaschgang
absolvieren. Denn wer zahlen muss, muss meistens auch arbeiten gehen.
Und der hat weniger Zeit, sich auf sein Studium zu konzentrieren.
z.T. ja. Das stimmt schon. Wie gesagt. Studiengebühren sind kein
“Wundermittel”
Für eine betriebliche Ausbildung muss ich doch auch nichts bezahlen,
auch wenn ich nach der Ausbildung den Betrieb verlasse obwohl ich
übernommen würde.